Strafanzeige im Zivilverfahren

Wenn Zivil- und Strafverfahren parallel laufen, empfehlen wir unseren Mandanten spezialisierte Anwälte, die ihr Vorgehen aufeinander abstimmen. Hier beantworten wir in Form einer Beitragsserie die Fragen, die uns in unserer Zusammenarbeit am häufigsten gestellt werden. Teil 1: Unterschiede zwischen Zivil- und Strafverfahren

„Datenklau“ vor dem Landgericht Berlin

Vor dem Landgericht Berlin wird ab dem 4. Januar darüber verhandelt, ob ein Informant vertrauliche Daten aus dem Bundesgesundheitsministerium weitergegeben hat. 19 Verhandlungstage sind angesetzt, die zu Beginn vor allem für die Vernehmung der zahlreichen von der Staatsanwaltschaft benannten Zeugen vorgesehen sein dürften.

berichtet Apotheke-Adhoc am 06.11.2017.
Rechtsanwalt Nikolai Venn und Rechtsanwältin Diana Nadeborn verteidigen gemeinsam den ehemaligen IT-Mitarbeiter des Ministeriums.

IT-Durchsuchung – Was Administratoren beachten müssen

Die Gewinnung digitaler Beweismittel durch Datensicherung – die sog. IT-Durchsuchung – gehört zu jedem Wirtschafts- und IT-Strafrechtsverfahren. Dienstlich genutzte E-Mail-Konten sind für die Strafverfolgungsbehörden ebenso interessant wie Dokumente, die auf einem Laufwerk des Unternehmens abgelegt sind. Aber eine IT-Durchsuchung hat viele Verlierer.

Computerbetrug vor dem Landgericht Berlin

„Sechs Männer verschiedener osteuropäischer Nationalitäten sind angeklagt, über Hintermänner sogenannte „Phishing“- Mails verschickt zu haben, um an persönliche Bankdaten zu kommen. Auf diese Weise erbeuteten sie ein Jahr lang 750.000 Euro.“ (Quelle: RBB Abendschau vom 05.09.2017)

Rechtsanwalt Jens Palupski und Rechtsanwältin Diana Nadeborn verteidigen gemeinsam in einem Verfahren wegen Computerbetrugs vor dem Landgericht Berlin.

Update Vorratsdatenspeicherung 2017

Die Neuregelungen zur Vorratsdaten-speicherung sind zwar am 18.12.2015 in Kraft getreten – ihre Zukunft ist aber noch ungewiss. Dem Bundesverfassungsgericht liegen acht Verfassungsbeschwerden vor. Provider müssen die Speicherung erst ab 01.07.2017 umsetzen. Argumentationshilfe für die Gegner der Vorratsdatenspeicherung bietet der Europäische Gerichtshof mit Urteil vom 21.12.2016. Darauf fußt auch der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen vom 22.06.2017, wonach ein Provider die Vorratsdatenspeicherung vorläufig nicht umsetzen muss.