Computerbetrug vor dem Landgericht Berlin

„Sechs Männer verschiedener osteuropäischer Nationalitäten sind angeklagt, über Hintermänner sogenannte „Phishing“- Mails verschickt zu haben, um an persönliche Bankdaten zu kommen. Auf diese Weise erbeuteten sie ein Jahr lang 750.000 Euro.“ (Quelle: RBB Abendschau vom 05.09.2017)

Rechtsanwalt Jens Palupski und Rechtsanwältin Diana Nadeborn verteidigen gemeinsam in einem Verfahren wegen Computerbetrugs vor dem Landgericht Berlin.

BKV-Podiumsdiskussion Cybercrime

Referentin Diana NadebornDie Brandenburgische Kriminalpolitische Vereinigung hat mich eingeladen, in der Podiumsdiskussion am 11. Mai 2017 an der Universität Potsdam zum Thema „Cybercrime, Digitales Strafrecht – Eine Bestandsaufnahme aus Sicht von Strafverfolgung, Strafverteidigung und Strafjustiz“ meine Erfahrungen als Strafverteidigerin im Bereich IT-Strafrecht zu teilen. Die Strafjustiz wird durch Dr. Ulf Buermeyer (Richter am Landgericht Berlin), die Strafverfolgung durch Denny Speckhahn (Leiter des Cyber-Competence-Center beim LKA Brandenburg) vertreten.

Keine heimliche Beschlagnahme von Emails

Berliner Anwaltsblatt JanFeb2016Die Beschlagnahme von Emails darf nicht heimlich erfolgen. Wenn die Staatsanwaltschaft sich dafür an den Provider wendet, muss sie den Beschuldigten im Anschluss darüber informieren. In der Praxis erfährt der Beschuldigte davon jedoch häufig erst im Rahmen der Akteneinsicht. Dann wurden die Beweismittel bereits ausgewertet und eine Beschwerde dagegen kommt zu spät. Der Bundesgerichtshof kritisierte die fehlende Mitteilung an den Beschuldigten und betonte, dass Ermittlungsbehörden die Beschlagnahme nicht aus ermittlungstaktischen Gesichtspunkten verheimlichen dürfen. Mehr dazu können Sie in meinem Beitrag im Berliner Anwaltsblatt, Heft 1-2/2016, S. 31 lesen.

Herbstkolloquium 2015

AG Strafrecht

 

Die Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins richtet jährlich das Herbstkolloquium aus, um aktuelle Fragen des Strafrechts zu diskutieren. Für die Veranstaltung am 13. und 14. November 2015 in Dresden wurden Marco Buhr (UMC digital rescue) und Rechtsanwältin Diana Nadeborn eingeladen, das Thema „IT vergisst nie – Wiederherstellung gelöschter Daten“ aus technischer und strafrechtlicher Sicht näher zu beleuchten.