IT-Durchsuchung

Durchsuchungen im Unternehmen sind in der Regel auf alle Arten von Datenträgern gerichtet, denn darauf könnten Daten mit potentieller Beweisbedeutung gespeichert sein. Während der IT-Durchsuchung entscheiden die Ermittler, welche Daten für das Strafverfahren gesichert werden. Idealerweise ist ein Verteidiger anwesend und überprüft die Auswahlentscheidung. Häufig ist die Kopie einzelner Dateien oder Partitionen ausreichend und die Kopie des gesamten Datenträgers unverhältnismäßig.

Hier finden Sie meine Beiträge zum Thema IT-Durchsuchung

17. Mai 2017 – Entschädigung für PC-Beschlagnahme: Wer durch eine Beschlagnahme einen Schaden erleidet, kann Entschädigung für den Vermögensschaden verlangen, den er durch die Sicherstellung der Datenträger erlitten hat. Beitrag lesen

 

 

14. Juli 2016 – Beweisbedeutung von Handys: Die Suche und Sicherstellung von Handys und Laptops als Beweismittel ist nur zulässig, wenn ein Richter das wegen ihrer Beweisbedeutung im konkreten Fall angeordnet hat. Beitrag lesen

 

 

17. November 2015 – Wider die Datensammelwut: Die Strafverfolgungsbehörden dürfen nicht „vorsichtshalber“ einen kompletten Datenbestand zur Durchsicht vorläufig sicherstellen, sondern müssen relevante und irrelevante Daten trennen. Beitrag lesen

 

 

18. September 2015 – Digitale Beweismittel im Strafverfahren: Das Verfahren gegen Geschäftsführer und Prokuristen der Phoenix Kapitaldienst GmbH zeigte, wie Computer Forensiker durch Datenauswertung – insbesondere durch die Wiederherstellung gelöschter Daten – Beweismittel für das Strafverfahren gewinnen konnten. Beitrag lesen