Grobe Fahrlässigkeit bei Phishing & Pharming

sorgfaltspflichtenDer zweite Teil der Beitragsserie zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen zeigt, wann der Kunde für die falsche Überweisung verantwortlich gemacht wird. Handelt er grob fahrlässig, muss er der Bank den Schaden ersetzen, der aus dem Phishing-/ Pharming-Angriff entstanden ist.

Sind TAN vor Phishing & Pharming geschützt?

phishing-attackeDiese vierteilige Beitragsserie gibt einen Überblick zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Im ersten Teil werden die verschiedenen TAN-Verfahren vorgestellt, die das Online-Banking absichern sollen, und woran Kunden einen Phishing-/ Pharming-Angriff bemerken können.

Mit Social Engineering ans Geschäftskonto

ChefSenioren müssen aufpassen, am Telefon nicht auf den Enkeltrick hereinzufallen und in dem erschlichenen Vertrauen Geld an Betrüger zu überweisen. Mitarbeiter von größeren Firmen werden hingegen per Email mit dem Cheftrick angegriffen. So konnten gut informierte Täter im August 2016 rund 40 Millionen Euro vom Auto-Zulieferer Leonie AG aus Nürnberg erbeuten, indem sie unter der vorgeblichen Email-Adresse des Chefs wichtige Zugangsdaten von Mitarbeitern erfragten.

Drogen und Daten im Darknet

DarknetLesenswert: Internetworld.de berichtet von der kommerziellen Seite des Darknet, auch Hidden Services genannt. Vor allem Drogen und Daten werden auf illegalen Online-Portalen wie Alphabay – Marktführer mit ca. 100.000 Produkten unterschiedlicher Händler – angeboten. Durch den Einsatz der Verschlüsselungssoftware Tor, erkennbar an der Domain .onion, bleiben die Nutzer anonym. Das BKA beobachtet derzeit über 20 Online-Portale, die auch von Deutschen genutzt werden. So gelang dem BKA vor einigen Wochen die Festnahme eines Betreibers, der sich wegen Datenhehlerei strafbar gemacht haben soll.