Steckbrief eines Cyber-Kriminellen

TStraftaten, die mittels Informationstechnik begangen werden, kommen in vielen Formen. Das Bundesministerium des Innern betont in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit vom 17.12.2014, dass Cybercrime aufgrund seiner Gewinnerzielungsabsicht zu den Wirtschaftsstraftaten zählt und kategorisiert die Taten anhand der Geschädigten:

Zuständigkeit des BKA für Cyberkriminalität erweitert

bkaStrafverfolgung ist Ländersache und originäre Aufgabe der Polizei, außer es soll in bestimmten Bereichen der internationalen und der schweren Kriminalität ermittelt werden. Dann ist das Bundeskriminalamt am Zug. Hierzu gehören Fälle von international organisiertem ungesetzlichen Handel mit Waffen, Munition oder Sprengstoffen, Betäubungsmitteln oder Arzneimitteln, international organisierter Herstellung oder Verbreitung von Falschgeld sowie jeweils hierzu im Zusammenhang stehende Geldwäsche und international organisierter Terrorismus.

Digitale Erpressung von iPhone-Besitzern

iPhoneBereits seit dem Jahr 2012 beobachtet das Bundeskriminalamt eine Zunahme von sog. digitalen Erpressungen: Hacker erlangen durch Schadprogramme Zugriff auf das Endgerät eines Nutzers und sperren es; für die Freigabe des Geräts fordern sie ein online zu überweisendes Lösegeld. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beschreibt die gängigsten Verbreitungswege von Schadprogrammen:

Von Hackern und Spionen

IT-SicherheitHandelsblatt, Spiegel und andere Medien berichten immer häufiger von Hackern, die in Computersysteme von Unternehmen eindringen: Kontaktdaten, Passwörter und Bankverbindungen von Kunden werden von Unbekannten gestohlen und meistbietend weiterverkauft. Geschäftsführer sind daher zunehmend für die Notwendigkeit von Datenschutz sensibilisiert. Wichtig und richtig ist es, die Daten vor Angreifern von außen zu schützen, indem z. B. in Firewalls und Verschlüsselung von Daten investiert wird.