FBI hackt Tor-Browser, BKA ermittelt weiter

Im Jahr 2015 setzte das FBI in der „Operation Pacifier“ Hacking Tools gegen Nutzer einer Darknet-Plattform weltweit ein. Vice Motherboard recherchierte nun, wie das Bundeskriminalamt schließlich an über 400 Namen und Adressen von deutschen Tor-Nutzern kam und sprach dazu sowohl mit den Ermittlern der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität als auch mit verschiedenen Strafverteidigern, darunter Rechtsanwältin Diana Nadeborn. Der Beitrag Das FBI hat Hunderte deutsche Tor-Nutzer gehackt beleuchtet das Vorgehen der US-amerikanischen Ermittler und die deutsche Rechtslage.

Grobe Fahrlässigkeit bei Phishing & Pharming

sorgfaltspflichtenDer zweite Teil der Beitragsserie zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen zeigt, wann der Kunde für die falsche Überweisung verantwortlich gemacht wird. Handelt er grob fahrlässig, muss er der Bank den Schaden ersetzen, der aus dem Phishing-/ Pharming-Angriff entstanden ist.

Sind TAN vor Phishing & Pharming geschützt?

phishing-attackeDiese vierteilige Beitragsserie gibt einen Überblick zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Im ersten Teil werden die verschiedenen TAN-Verfahren vorgestellt, die das Online-Banking absichern sollen, und woran Kunden einen Phishing-/ Pharming-Angriff bemerken können.

Gutes Ausspähen, böses Ausspähen

Trojanisches PferdWer Computer-programme herstellt, die dem strafbaren Ausspähen von Daten gem. § 202a StGB („Hacken“) dienen, macht sich gem. § 202c StGB strafbar. Damit ist nicht nur das Hacken selbst, sondern auch dessen Vorbereitung verboten. Für das Unternehmen Gamma International gilt jedoch etwas anderes. Das Unternehmen mit Sitz in München entwickelte die Spionagesoftware FinFisher, besser bekannt als „Staatstrojaner“, welche den Fernzugriff auf einen infizierten Rechner ermöglicht.

Steckbrief eines Cyber-Kriminellen

TStraftaten, die mittels Informationstechnik begangen werden, kommen in vielen Formen. Das Bundesministerium des Innern betont in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit vom 17.12.2014, dass Cybercrime aufgrund seiner Gewinnerzielungsabsicht zu den Wirtschaftsstraftaten zählt und kategorisiert die Taten anhand der Geschädigten: