Computerbetrug vor dem Landgericht Berlin

„Sechs Männer verschiedener osteuropäischer Nationalitäten sind angeklagt, über Hintermänner sogenannte „Phishing“- Mails verschickt zu haben, um an persönliche Bankdaten zu kommen. Auf diese Weise erbeuteten sie ein Jahr lang 750.000 Euro.“ (Quelle: RBB Abendschau vom 05.09.2017)

Rechtsanwalt Jens Palupski und Rechtsanwältin Diana Nadeborn verteidigen gemeinsam in einem Verfahren wegen Computerbetrugs vor dem Landgericht Berlin.

Computerbetrug durch Phishing & Pharming

computerbetrugNachdem Kriminelle Kundendaten durch Phishing-/ Pharming-Angriffe erlangt haben, verwenden sie die Daten für Online-Überweisungen, strafbar als Computerbetrug. Vorgehensweise und Strafbarkeit der Täter werden im dritten Teil der Beitragsserie zum Missbrauch des Online-Banking und dessen zivilrechtliche und strafrechtliche Folgen erläutert.

Grobe Fahrlässigkeit bei Phishing & Pharming

sorgfaltspflichtenDer zweite Teil der Beitragsserie zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen zeigt, wann der Kunde für die falsche Überweisung verantwortlich gemacht wird. Handelt er grob fahrlässig, muss er der Bank den Schaden ersetzen, der aus dem Phishing-/ Pharming-Angriff entstanden ist.

Sind TAN vor Phishing & Pharming geschützt?

phishing-attackeDiese vierteilige Beitragsserie gibt einen Überblick zum Missbrauch des Online-Banking und dessen strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Im ersten Teil werden die verschiedenen TAN-Verfahren vorgestellt, die das Online-Banking absichern sollen, und woran Kunden einen Phishing-/ Pharming-Angriff bemerken können.

Mit Social Engineering ans Geschäftskonto

ChefSenioren müssen aufpassen, am Telefon nicht auf den Enkeltrick hereinzufallen und in dem erschlichenen Vertrauen Geld an Betrüger zu überweisen. Mitarbeiter von größeren Firmen werden hingegen per Email mit dem Cheftrick – auch CEO Fraud genannt – angegriffen. So konnten gut informierte Täter im August 2016 rund 40 Millionen Euro vom Auto-Zulieferer Leonie AG aus Nürnberg erbeuten, indem sie unter der vorgeblichen Email-Adresse des Chefs wichtige Zugangsdaten von Mitarbeitern erfragten.

Steckbrief eines Cyber-Kriminellen

TStraftaten, die mittels Informationstechnik begangen werden, kommen in vielen Formen. Das Bundesministerium des Innern betont in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit vom 17.12.2014, dass Cybercrime aufgrund seiner Gewinnerzielungsabsicht zu den Wirtschaftsstraftaten zählt und kategorisiert die Taten anhand der Geschädigten: